Radikale Aktivisten und Bewacher des Goldenen Tempels im indischen Amritsar gehen mit gezogenen Schwertern und Speeren aufeinander los.
Radikale Aktivisten und Bewacher des Goldenen Tempels im indischen Amritsar gehen mit gezogenen Schwertern und Speeren aufeinander los.
Bei den Kämpfen werden nach Angaben eines Tempelsprechers sechs Menschen verletzt.
Der Goldene Tempel ist das höchste Heiligtum der Glaubensgemeinschaft der Sikh und ein beliebter Touristenort im nordwestlichen Bundesstaat Punjab.
Die Gewalt bricht bei einer Gedenkfeier zum 30. Jahrestag der Operation Bluestar los.
1984 hatte die indische Armee schwer bewaffnete Sikh-Terroristen aus dem Tempel vertrieben. Dabei wurden Hunderte Menschen getötet und eines der Sikh-Heiligtümer zerstört.
Wenige Monate später wurde die damalige Premierministerin Indira Gandhi deswegen von ihren Sikh-Leibwächtern ermordet.
Offenbar wollten radikale Aktivisten, die für einen Sikh-Staat Khalistan kämpfen, bei der Gedenkfeier sprechen. Daraufhin kommt es zu den Zusammenstößen.
Sikhs tragen traditionell auch im Alltag einen Kirpan, ein zeremonielles Schwert oder Dolch.
Polizisten in Uniform sind im Tempel nicht erlaubt.
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